Wolfgang Rösch
Pfarrverwalter
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Rosenstr. 13
56412 Nentershausen - https://pfarrei-sankt-laurentius.bistumlimburg.de
- w.roesch@sankt-laurentius.de
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns in Kontakt zu treten. Egal, ob Sie eine Frage haben, sich engagieren möchten, Unterstützung benötigen oder ein Gespräch suchen – das Pastoralteam Sankt Laurentius ist gerne für Sie da!
Pfarrverwalter
Gemeindereferentin
Gemeindereferentin
Sozialarbeiterin im Pastoralteam
Netzwerkerin für Öffentlichkeitsarbeit
Sozialarbeiterin im Pastoralteam
Pfarrsekretariat Nentershausen
Liebe Geschwister im Glauben,
verehrte Menschen in unserer Pfarrei Sankt Laurentius,
seit September 2023 bin ich nun bei Ihnen in der Pfarrei Sankt Laurentius. Wenn ich heute auf diese mehr als drei Jahre zurückblicke, dann tue ich das mit großer Dankbarkeit. Aus dem anfänglichen Kennenlernen ist längst ein gemeinsames Unterwegssein geworden. Viele Begegnungen, Gespräche, Gottesdienste, Feste, Abschiede und Neuanfänge haben diese Zeit geprägt.
Sie alle haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Veränderungen erlebt. Manche Menschen haben uns verlassen, andere sind neu hinzugekommen. Verantwortlichkeiten haben sich verändert, und auch in unseren Gemeinden hat sich manches weiterentwickelt. Veränderungen können verunsichern und manchmal schmerzen, zugleich eröffnen sie neue Möglichkeiten.
Zur Ehrlichkeit und Wertschätzung gehört für mich deshalb auch der Blick zurück: auf das, was gewachsen ist, auf das, was wir bewahren möchten, und auf das, was sich verändern muss. Mein herzlicher Dank gilt allen, die vor mir das Gesicht unserer Kirche in Sankt Laurentius geprägt und Verantwortung übernommen haben. Ebenso gilt meine große Wertschätzung all jenen, die heute mit Glauben, Engagement und Herzblut das Leben unserer Gemeinden mittragen.
Nach diesen Jahren kann ich umso mehr sagen: Das Pfarrersein hier bereitet mir Freude. Nicht, weil immer alles gelingt oder wir auf jede Frage eine Antwort hätten. Freude entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, füreinander einstehen, miteinander glauben, hoffen und nach Wegen suchen. Für viele solcher Erfahrungen bin ich dankbar.
„Was ich tue, mache ich gern – und bleibe überall etwas schuldig.“ Dieser Satz begleitet mich weiterhin. Er beschreibt wohl das Lebensgefühl vieler Menschen, die mit Leidenschaft Verantwortung übernehmen. Wer sich einsetzt, weiß auch, dass nie alles getan werden kann.
Für mich persönlich bleibt dabei ein Wort des Apostels Paulus wichtig: „Gold und Silber habe ich nicht, aber was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi …“ Es erinnert mich daran, dass unser Auftrag nicht darin besteht, alles leisten zu können. Wir dürfen vielmehr das weitergeben, was uns trägt: unseren Glauben, unsere Hoffnung, unsere Zeit und unsere Freude an der frohen Botschaft.
Darum bitte ich Sie auch weiterhin um Verständnis, wenn nicht alles möglich ist, was Sie sich wünschen oder was auch wir uns wünschen würden. Und zugleich bitte ich Sie: Teilen Sie mit uns, was Ihnen wichtig ist, was Sie bewegt und wo Sie neue Wege sehen. Denn Kirche lebt nicht nur von ihren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern vor allem von Menschen, die sich miteinander auf den Weg machen.
Nach mehr als drei Jahren fühle ich mich unserer Pfarrei und den Menschen, die hier leben und glauben, sehr verbunden. Ich bin dankbar, hier sein zu dürfen, und hoffe, dass wir noch lange gemeinsam unterwegs sein können – im Vertrauen auf Gott und mit der Freude daran, unseren Glauben miteinander und mit allen Menschen guten Willens zu leben.
Ihr Pfarrer
Wolfgang Rösch